Kleiderkammer nimmt keine Spenden mehr an

Die Kleiderkammer des Helferkreises Asyl Lenggries ist nur noch bis zu den Sommerferien geöffnet. Die ehrenamtlichen Helfer haben deshalb beschlossen, ab sofort keine Kleiderspenden mehr anzunehmen. Die nächsten Ausgabetermine im Mai und Juni – jeweils am ersten Samstag von 9 bis 12 Uhr – bleiben bestehen. Unter dem Motto „Alles muss raus“ verabschiedet sich die AG Kleiderkammer des Helferkreises Asyl am Samstag, 30. Juni von 10 bis 15 Uhr mit einem Kleiderbasar und Kuchenbuffet von den Besuchern. Der Erlös kommt dem Spendenkonto des Helferkreises zugute.

Hintergrund der Schließung sind die veränderten Flüchtlingszahlen in Bayern: immer weniger Menschen suchen Schutz im Freistaat und auch im Isarwinkel wohnen geflüchtete Menschen, die bereits vor drei Jahren hierher gekommen sind und mittlerweile arbeiten, Integrationskurse besuchen und sich gut zurecht finden. Neuankömmlinge gibt es seit Monaten nicht mehr. Ein unmittelbarer Bedarf an Kleidung, Schuhen oder Geschirr wie es ihn 2015 gab, existiert nicht mehr. Dank der Angebote auf dem Flohmarkt in Lenggries, im Secondhand-Shop „Fesch“ und der günstigen Kleidergeschäfte in Bad Tölz und München können sich alle gut versorgen.

Der Radlkeller wird allerdings weiter bestehen und soll auch erweitert werden. Stefan Schreiber und Hartmut Stöcker nehmen gut erhaltene Radl entgegen, helfen bei der Reparatur und geben die Fahrräder gegen eine Leihgebürh von 20 Euro aus. Die beiden Experten werden in Zukunft Workshops rund um das Radlreparieren anbieten und dazu sowohl Geflüchtete als auch Einheimische einladen.

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