Sarah Huber unterstützt Helferkreis Asyl

Sarah Huber hat sich für eine ganz besondere Tätigkeit entschieden: die 19jährige Lenggrieserin möchte ein Jahr lang für die Gemeinde Lenggries im Bereich Asyl und im Jugendtreff arbeiten. Im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) hofft sie in ihren Interessengebieten „Sozialarbeit“ und „Kunst“ praktische Erfahrung zu sammeln. „Nach dem Abitur in Hohenburg war ich mir nicht sicher, was ich genau machen möchte. Dank des Angebotes der Gemeinde in diesen Bereichen ein FSJ zu absolvieren, habe ich jetzt ein Jahr Zeit, für mich selbst das Richtige zu finden“, fasst Sarah ihre Gründe, sich beim Träger der Stelle, dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), zu bewerben, zusammen. Außerdem arbeitee sie gerne mit Kindern und Jugendlichen und habe als ausgebildete Jugendleiterin und Tutorin schon jahrelang Erfahrung in diesem Bereich gesammelt.

Für den Helferkreis ist sie keine Unbekannte: Sarah hat sich von Anfang an bei der Betreuung geflüchteter Kinder eingebracht und dabei maßgeblich zur Integration der Jüngsten im Isarwinkel beigetragen.Für die kommenden Monate hat sie sich einiges vorgenommen: „Im Jugendtreff werde ich Stefan Müller-Laugk dabei unterstützen, Veranstaltungen und Projekte konkret für Mädchen und junge Frauen anzubieten. Im Asylbereich interessiert mich vor allem die Begegnung und der interkulturelle Austausch mit den Geflüchteten. Ich hoffe sehr, dass ich den Helferkreis in seinen Bemühungen um Integration unterstützen kann“.

Als begeisterte Hobbyfotografin wird sich Sarah Huber in Zukunft außerdem verstärkt um den Internetauftritt des Helferkreises Asyl kümmern.

Bürgermeister Werner Weindl, der Sarah Huber an ihrem ersten Arbeitstag persönlich begüßt hat, freut sich in der jungen Frau eine erfahrene Unterstützerin für „zwei sehr wichtige Bereiche in unserer Gemeinde“ gewonnen zu haben. Mit dem Träger des FSJ, dem BDKJ, habe die Gemeinde schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Er schätze hier insbesondere die regelmäßigen Weiterbildungsseminare, die der BDKJ den jungen Menschen anbieten.

Heimspielcup findet in der Halle statt

Am Samstag, 16. September, findet ab 14 Uhr der nächste Heimspielcup Lenggries statt. In gemischten Teams spielen geflüchtete und einheimische Hobbykicker gleich um zwei Pokale. In Lenggries gewinnt nämlich nicht nur das Team mit den meisten Treffern, sondern auch das Team, das von Zuschauern und den anderen Mannschaften als besonders „Fair“ empfunden wird. Die Veranstaltung, die in diesem Jahr fast ausschließlich von den Geflüchteten selbst organisiert wird, findet aufgrund der schlechten Witterung in der Mehrzweckhalle statt. Anmeldungen von Einzelspielern oder Teams werden ab sofort über heimspiel-lenggries@outlook.de entgegengenommen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Manege frei für ein buntes Lenggries

Die leuchtenden Farben des Regenbogens sind die Markenzeichen der Zirkusschule Windspiel, die auch in diesem Sommer gemeinsam mit dem Helferkreis Asyl zu einem großen Integrationsprojekt in den Isarwinkel eingeladen hatte. Und bunt wie ein Regenbogen präsentierten sich die 90 Teilnehmer der Trainigswoche – und das nicht nur bei der großen Galavorstellung. Denn viele der Kinder und Jugendlichen, die eine Woche lang von ausgebildeten Zirkuspädagogen und professionellen Artisten unterrichtet wurden, sind nicht in Lenggries geboren, sondern in Syrien, Afghanistan, Irak oder Eritrea.

„Vorhang auf, wir trainieren miteinander und zeigen gemeinsam, was wir können“ – mit diesem Motto hatte es die Leiterin der Zirkusschule Windspiel, die ehemalige Gymnasiallehrerin und Zirkuspädagogin Gudrun Jäger, schon im vergangenen Jahr geschafft, geflüchteten Kindern eine Woche lang gemeinsam mit gleichaltrigen Mädchen und Jungen aus Helferkreisfamilien auf spielerische Weise Dinge zu lernen, die im Schulalltag oft zu kurz kommen. Neben Jonglieren, Kunststücken am Trapez oder dem Vertikaltuch, Balancieren und Akrobatik wurden Verantwortungsbewußtsein und vor allem Teamgeist geschult. Das Erlernen der Sprache geschieht dabei fast beiläufig.

Auch in diesem Sommer fand das Projekt für die angesprochene Zielgruppe kostenlos statt. Den Unkostenbeitrag für die Fahrtkosten der Trainer konnte der Helferkreis über Spenden finanzieren. So unterstützte der Lenggrieser Verein Kinderseenot e.V., der sich für traumatisierte Kinder und Kinder mit psychischen Belastungsstörungen einsetzt, das Zirkusprojekt mit 1000 Euro, weitere 1000 Euro spendete die Lenggrieser Brückl-Stiftung, einen Zuschuss von 500 Euro gab es von der Caritas, die verbleibenden 500 Euro finanzierten private Spender. Die Eltern der Teilnehmer sowie das Früchtehaus Holzner versorgten die Trainer kulinarisch und die Gemeinde Lenggries stellte kostenlos Klassenzimmer zum Übernachten und die beiden Sporthallen für Training und Gala zur Verfügung.

Aufgrund der großen Begeisterung der Zuschauer und der Kinder während der Galavorstellung versprach der zweite Bürgermeister der Gemeinde Lenggries, Franz Schöttl, in seiner Dankesrede, sich dafür einzusetzen, die Zirkusschule auch 2018 nach Lenggries zu holen. Ein Termin dafür ist schon gefunden: das Projekt soll vom 13. bis zum 17. August 2018 stattfinden. Anmeldungen werden ab sofort von der Ehrenamtskoordinatorin des Helferkreises Asyl Annette Ehrhart unter  (08042) 5008-171 entgegengenommen. Bilder zu der Galaveranstaltung 2017 finden sich in der Rubrik „Galerie“.

 

Gemeinsam im „Miteinand“

Der neue Gemeinschaftsraum von Helferkreis Asyl Lenggries, Jugendtreff und dem Förderverein der Schulen im Isarwinkel hat einen Namen: „Miteinand“. Unter 35 eingereichten Vorschlägen hat sich die Jury für diesen Namen entschieden, der gleich in mehrfacher Hinsicht zu der vom Bauhof Lenggries liebevoll gestalteten Holzhütte passt. „Miteinand“, also „Zusammen“ auf baierisch, wollen Geflüchtete und Einheimische hier Zeit verbringen, gemeinsam lernen und ratschen, basteln und Tee trinken, Hausaufgaben machen oder deutsch lernen. „Miteinand“ steht aber auch für den Geist der Zusammenarbeit von Helferkreis Asyl und Jugendtreff, denn gemeinsam ziehen die vielen Ehrenamtlichen hier an einem Strang in Sachen Integration.

Dies wurde gerade bei der Einweihung der kleinen gemütlichen Hütte „Miteinand“ deutlich: mit einem gemeinsam organisierten Sommerfest feierten alle geflüchteten Familien, die in Lenggries ein neues Zuhause gefunden haben, mit den Nachbarn, den Besuchern und Aktiven des Jugendtreff und Mitarbeiterinnen der Mittagsbetreuung bei Spezialitäten aus den Heimatländern den Beginn der Sommerferien. Unter den Gästen befand sich neben der Lenggrieser Gemeinderätin Birgitta Opitz und dem evangelischen Gemeindepfarrer Stefan Huber auch Bürgermeister Werner Weindl. Dieser bedankte sich nicht nur herzlich bei den Gastgebern Stefan Müller-Laugk, dem Leiter des Jugendtreffs, und Annette Ehrhart, Ehrenamtskoordinatorin des Helferkreises Asyl, für ihr Engagement, sondern eröffnete den Raum ganz offiziell, indem er die um die Hütte gebundene rote Schleife durchschnitt.

Mit einer Sonnenblume bedankte sich Ehrhart bei den drei Preisträgern des Namenswettbewerbes Samba Sarr aus dem Senegal (1. Preis), Christiane Theil, die mit ihrem Vorschlag „Kunterbunte Oase“ auf Platz 2 des Namenswettbewerbes landete, und bei Barbara von Uthmann für „Servus“ und damit für Platz 3. Blumen und ein herzliches Dankeschön gab es auch für Martin Sappl vom Bauamt der Gemeinde, der für die Planung und Holzverkleidung des Raumes verantwortlich zeichnet.

Name gesucht!

Zwischen Mittagsbetreuung und Containerdorf entsteht gerade ein Gemeinschaftsraum für Jugendtreff, Geflüchtete, Helferkreis und die Mitarbeiter der Mittagsbetreuung. Dieser Raum soll ein Treffpunkt werden, ein Ort zum Ratschen, Spielen, Tee trinken, Projekte planen, für Teamsitzungen und Nachhilfe.

Damit dieser Raum einen eigenen Namen bekommt, schreiben Helferkreis und Jugendtreff gemeinsam mit der Mittagsbetreuung einen Wettbewerb aus. Bis zum 20. Juli können bei Stefan Müller-Laugk (Jugendtreff, jeden Mittwoch und Donnerstag ab 16.30 Uhr und samstags ab 16 Uhr geöffnet) und bei Annette Ehrhart (Ehrenamtskoordination Helferkreis Asyl) im Rathaus Vorschläge eingereicht werden. Den ersten drei Gewinnern winken Gutscheine im Wert von 50,-, 30,- und 20,- Euro.

Der Sommer bleibt bunt in Lenggries – unsere Termine für die schönste Jahreszeit

Die Sommerferien stehen vor der Tür und der Gemeinschaftsraum von Jugendtreff, Mittagsbetreuung und Helferkreis nimmt allmählich Formen an. Wir laden deshalb am letzten Schultag, am Freitag, 28. Juli, zu einem Sommer- und Einweihungsfest mit viel Musik, Unterhaltung und einem internationalen Buffet ein. Die Veranstaltung findet auf dem Gelände vor der Asylunterkunft in der Geiersteinstrasse statt und beginnt um 15 Uhr.

In den Sommerferien haben wir Spielnachmittage und Filmeabende geplant. Die Termine werden noch bekannt gegeben. Fest steht allerdings bereits, dass die Zirkusschule Windspiel vom 14. bis 18. August in Lenggries gastiert. Kinder aus geflüchteten Familien und dem Helferkreis dürfen wieder kostenlos an den vielen verschiedenen Workshops (Jonglage, Akrobatik, Tanz, Balancieren, Einradfahren und Stelzenlauf) teilnehmen. Für alle anderen Teilnehmer wird eine Gebühr von 135 Euro erhoben. Parallel zu den Workshops für sechs- bis 15jährige finden Aktionen für Mütter mit Kleinkindern in der alten Turnhalle statt. Genaue Informationen gibt es bei der Ehrenamtskoordination des Helferkreises Asyl unter der Rufnummer (08042) 5008-171.

Gleich in der ersten Schulwoche finden zwei Aktionen statt: am Freitag, den 15. September,  werden Geflüchtete und der Helferkreis erstmals bei der Sternennacht der Werbegemeinschaft Lenggries vertreten sein. Die Trommelgruppe um Sepp Müller möchte einen Beitrag zum musikalischen Rahmenprogramm leisten und die Frauen aus Afghanistan, Syrien, Eritrea unf Irak stellen mit Speisen aus den Herkunftsländern ihre Heimat vor.

Zum vierten Mal treffen sich Hobbyfußballer zum internationalen Heimspielcup am Samstag, 16. September,  auf dem Sportgelände der Mittelschule Lenggries. In gemischten Teams spielen geflüchtete und einheimische Kicker um den begehrten Pokal. Informationen und Teilnahmebedingungen dazu gibt es über den Helferkreis unter der oben genannten Telefonnummer.

 

Schulungen für Ehrenamtliche

Das Kreisbildungswerk Bad Tölz und die Caritas bieten in den kommenden Wochen eine breite Palette an Schulungen für ehrenamtliche Helfer in der Flüchtlingsarbeit an. Den Auftakt bildet eine Veranstaltung zum Thema „Herkunftsländer“, die am Mittwoch, 17. Mai, ab 17 Uhr im Lesesaal der Touristeninformation in Lenggries stattfindet.

Die Referentin Silke Weigang hast sich spezialisiert auf Weiterbildungen im Bereich interkulturelle Kommunikation und kennt die Herkunftsländer vieler Geflüchteten, wie beispielsweise den Sengal, Syrien, Afghanistan oder Eritrea von längeren Reiseaufenthalten. Sie wird nicht nur von ihren eigenen Erfahrungen in diesen Ländern berichten, sondern ganz beispielhaft auf die kulturellen Unterschiede und die daraus eventuell resultierenden interkulturellen Missverständnisse eingehen. Was sind die wesentlichen kulturellen Unterschiede Deutschlands zu diesen Ländern? Welche Konsequenz ergibt sich daraus für die ehrenamtliche Arbeit mit den Geflüchteten? Mit der Beantwortung dieser Fragen knüpft die Veranstaltung an das interkulturelle Kommunikationstraining an, das der Helferkreis Asyl Lenggries bereits in zwei Workshops absolviert hat.

Gleich am Donnerstag, 18. Mai, geht es weiter mit einer Veranstaltung zum Thema „Stammtischparolen gekonnt kontern!“. Auch hier steht Silke Weigang als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Dieser Workshop beginnt ebenfalls um 17 Uhr und findet im Pfarrheim Maria Hilf in Geretsried statt.

Den Umgang mit Abschiedssituationen thematisiert eine Schulung, die am Dienstag, 30. Mai, von 18.30 bis 20.30 Uhr im Mehrgenationenhaus in Bad Tölz (Elisabethsaal, EG) stattfindet. Anja Franzen und Silvia Glaser vom Rückkehrprogramm „Coming Home“ sowie Mitarbeiterinnen des Projektes NUR, das psychotherapeutische Hilfen für traumatisierte Flüchtlinge und Ehrenamtliche anbietet, wollen gemeinsam mit den Teilnehmern eine sinnvolle Kultur des Abschiednehmens erarbeiten.

Am Donnerstag, 29. Juni steht ebenfalls im Mehrgenerationenhaus die Traumatisierung der Geflüchteten im Fokus des Interesses. Maria Heller, Kunstherapeutin vom Trauma Hilfe Zentrum München e. V. gibt ab 18 Uhr ihr Hintergrundwissen über Zusammenhänge und Folgen von traumatischen Erlebnissen weiter und empfiehlt, wie sich Helfer verhalten können und wo die Grenzen sein sollten.

Samstag, den 8. Juli, sollten sich Interessierte vormerken, um den rechtlichen Rahmen des Asylverfahrens thematisch zu erfassen. Die Rechtsanwältin Danica Stanojevic, deren Schwerpunkt auf Ausländer- und Asylrecht liegt, wird von 9 Uhr bis 13 Uhr im Pfarrsaal von Bad Heilbrunn, Sankt-Kilians-Platz 3, einen Überblick über die verschiedenen Entscheidungsmöglichkeiten im Asylverfahren informieren. Das Seminar zeigt u.a. juristische Möglichkeiten auf, sich gegen eine Ablehnung zur Wehr zu setzen, und gibt Tipps, wie Helfer ihre Schützlinge in der schwierigen Zeit zwischen Hoffen und Bangen zur Seite stehen können.

Die Anmeldung zu allen Schulungen erfolgt über das Kreisbildungswerk unter der info@kbw-toelz.de oder über die Telefonnummer (08041) 6090.

 

Frauenkreis etabliert sich

Gemeinsam mit anderen Frauen ratschen, lachen, Tee trinken, ohne dabei immer auf die Kinder achten zu müssen, über Themen sprechen, die „Mann“ per se uninteressant findet, sich beim Häkeln und Stricken ausprobieren oder Rezepte austauschen: was in Deutschland früher unter dem Begriff „Kaffeeklatsch“ stattfand, heißt beim Helferkreis Asyl Lenggries „Frauengesprächskreis“. Hier treffen sich einheimische und geflüchtete Frauen aus Syrien, Afghanistan und Irak einmal im Monat zum Gedankenaustausch. Manchmal stehen ganz ernste Themen im Mittelpunkt wie die Schwierigkeiten beim Sprachkurs oder die verzweifelte Suche nach einer eigenen Wohnung. Oder es geht um Informatives wie die Bestückung der Hausapotheke oder die Zusammensetzung der Bundesversammlung für die Wahl des Bundespräsidenten. Im Mittelpunkt steht aber eigentlich das gegenseitige Kennenlernen. Die Begegnung auf Augenhöhe und die Entdeckung von Gemeinsamkeiten über alle kulturellen Schranken hinweg. Und das funktioniert sehr gut: wie im Flug vergehen die zwei Stunden, die die Frauen sich zur Zeit noch einmal im Monat im katholischen Pfarrheim treffen. Ab Mai will die Gruppe ihre Zusammenkünfte in den Gemeinschaftsraum zwischen Mittagsbetreuung und Containerdorf verlegen. Dabei wollen sich die Frauen um die Inneneinrichtung des Raumes bemühen und gemeinsam Tassen für die künftigen Teerunden gestalten. Der Frauenkreis steht allen Interessenten offen, Gäste sind immer willkommen.

Eritreischer Abend im Brauneck-Hotel

Aus einer spontanen Idee wurde ein ganz besonderer Abend: das Brauneck-Arabellahotel lud ein zu einem eritreischen Essen. Unter dem Motto „Lenggries trifft Eritrea“ übergab das Küchenteam des Hotels für einen Abend die Leitung an ihren Auszubildenden Kuflom Gebrebrehan. Der 24jährige Eritreer macht seit eineinhalb Jahren eine Ausbildung zum Koch in Lenggries und durfte einen Tag vor seiner theoretischen Zwischenprüfung sein praktisches Können unter Beweis stellen. Er präsentierte ein köstliches Drei-Gänge-Menue mit verschiedenen Vorspeisen, drei unterschiedlichen Hauptgerichten und exotischen Desserts. Unterstützt wurde Kuflom dabei auch von eritreischen Frauen, die mit ihren Familien auf der Flucht im Isarwinkel gelandet sind. Ab 8 Uhr am Morgen halfen sie bei den Vorbereitungen und sorgten dann am Abend in den landesüblichen Trachten und mit einer speziellen eritreischen Kaffeezeremonie für das nötige Flair. Unter den Gästen befanden sich viele Mitglieder des Helferkreises Asyl. Aber nicht nur ihre Begeisterung war riesig, von vielen Seiten erreichten die Organisatoren die Bitte um eine Wiederholung. Eindrücke von diesem rundum gelungenen Event finden sich in unserer Bildergalerie.

Mutter-Kind-Treff in der Kaserne

Ab sofort findet für Mütter mit kleinen Kindern (bis drei Jahre) jeden Donnerstag zwischen 11 und 13 Uhr ein Mutter-Kind-Treffen statt. Mit Unterstützung des Vereins „Hilfe von Mensch zu Mensch e.V.“ erhalten die jungen Frauen nicht nur wertvolle Tipps in den Bereichen Ernährung, Medienpädagogik und Frühförderung, sondern erlernen Fingerspiele und die ersten Kinderlieder in deutscher Sprache. Die beiden Initiatorinnen Maya Nazarowa und Annette Ehrhart wollen darüberhinaus zu kleineren Ausflügen in die nähere Umgebung einladen  und die Begegnung mit einheimischen Müttern mit kleinen Kindern fördern. Treffpunkt ist die Asylunterkunft auf dem Kasernengelände, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.